Vor Ort Beratung

Im Bereich der Energieberatung gibt es eine Fülle unterschiedlicher Beratungsangebote als auch unterschiedlich qualifizierter Energieberater. Mit der "Vor Ort Beratung" steht ein exakt geregeltes Beratungsangebot und Verfahren zur Verfügung, bei dem zunächste eine möglichst umfangreiche und exakte Bestandsanalyse des Beratungsobjektes "vor Ort" durchgeführt wird. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle "BAFA" hat hierfür eine eigene "Richtlinie über die Förderung der Beratung zur Sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden" herausgegeben. In Ihr ist die Förderung dieser "Vor Ort Beratung" und die Zulassung hierfür eigens qualifizierter Berater, als auch Anforderungen an die Durchführung, Inhalt und Qualität der Beratung und des Beratungsberichtes geregelt.

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Art und Höhe der Förderung:

Die Zuwendung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den in Rechnung gestellten Beratungskosten gewährt. Sie wird an den Energieberater, der auch die Antragstellung übernimmt und für die Abwicklung gegenüber dem BAFA verantwortlich ist, ausgezahlt. Dieser muss sie in voller Höhe im Rahmen der Rechnungsstellung an den Beratungsempfänger weitergeben. 

Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 800 Euro für Ein- / Zweifamilienhäuser bzw. 1100 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Der sich daraus ergebende Förderbetrag ist jedoch auf höchstens 60% der Beratungskosten (brutto) begrenzt. Außerdem erhält man einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten für zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung, maximal 500 Euro.

Für den anzufertigenden Beratungsbericht sind in den Anlagen zur Richtlinie bestimmte Mindestinhalte vorgeschrieben. Bei Nichteinhaltung droht der Verlust der Förderung. Eine Nachbesserung von Berichten / Gutachten ist nicht vorgesehen. Die Laufzeit des Förderprogramms ist gegenwärtig bis zum 31.12.2019 festgelegt; bis zu diesem Datum können Förderanträge gestellt werden. Über eine Verlängerung des Programms entscheidet der Richtliniengeber rechtzeitig vor Ablauf.